Bauformen von Druckmittlern
Rohrdruckmittler
Bei Rohrdruckmittlern wird eine zylinderförmige Membran in ein Rohrstück eingeschweißt. So lassen sich jegliche Turbulenzen, Fließbehinderungen, Toträume und andere hygienische Risiken vermeiden. Zu berücksichtigen ist jedoch, dass der Temperaturfehler unter Umständen größer ist als bei Flachdruckmittlern. Rohrdruckmittler werden mit allen gängigen Rohranschlüssen angeboten.
Besondere Stärken
Gut zu reinigen und selbstentleerend. Deshalbbesonders geeignet für totraumfreie Anwendungen, häufige Messstoffwechsel und viskose Medien.
Highlights
- Grundkörper und frontbündige Membran aus Edelstahl
- Sonderwerkstoffe wie z.B. Tantal, Titan, Hastelloy, hochvakuumfeste PTFE-Vorlage usw.
- Sehr geringer Temperatureinfluss
- Systemfüllungen für unterschiedliche Anwendungen
- Diverse Messgeräteanschlüsse möglich
Flachdruckmittler
Bei Flachdruckmittlern liegt die Membran in einer Ebene und ist üblicherweise kreisförmig. Dies ermöglicht gute Federeigenschaften der Membran und damit eine geringe Empfindlichkeit des Druckmittlers gegenüber Temperaturschwankungen. Zudem ist die Herstellung vergleichsweise einfach. Flachdruckmittler sind in einer Vielzahl von Anschlussvarianten erhältlich.
Besondere Stärken
Anwendungen mit hoher Genauigkeit bzw. kleinen Drücken, da die ebene Membranform über gute Federeigenschaften verfügt. Große Vielfalt bei den Montageoptionen. Kann leicht ausgebaut und damit gereinigt oder kalibriert werden.
Highlights
- Hygieneausführungen mit garantierten Oberflächenrauheiten
- Volumenoptimiertes Membranbett
- EHEDG-zertifizierte Ausführungen
- Systemfüllungen für unterschiedliche Anwendungen
- Diverse Messgeräteanschlüsse möglich
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