LTC-Membran in der Druckmittlertechnologie

Hochgenaue Messpräzision dank LTC-technologie
Schemazeichnung Druckmittlersystem mit LTC-Membran

Die Bauform von Druckmittlern kann stark variieren, je nachdem, welche Messaufgabe sie unterstützen. Besonders wesentlich ist die Membran, die das Messgerät vom Druck im Prozessbehälter oder -rohr abschirmt. Um den von der Membran „abgefangenen“ Prozessdruck an das Messelement zu übermitteln, wird eine Druckübertragungsflüssigkeit benutzt. Sie befindet sich im gesamten Druckmesssystem und dient dazu, den Druck vom Druckmittler über den Füllkopf zum Messgerät zu übertragen. Je nach Bauform und Prozess wirkt sich die temperaturbedingte Ausdehnung dieser Druckübertragungsflüssigkeit jedoch nachteilig auf die Messpräzision aus.

Die von Labom selbst entwickelte LTC-Membran (LTC = Low Temperature Coefficient) kompensiert diese temperaturbedingte Volumenausdehnung mit einer Edelstahlmembran. Die mechanisch robuste Edelstahlmembran mit einer Stärke von mindestens 0,1 mm wird durch ein spezielles Herstellungsverfahren so in eine Position zwischen zwei Nulllagen gebracht, dass sie nahezu richtkraftlos arbeitet. Dadurch nimmt die Membran Volumenänderungen der Flüssigkeit durch Temperatureinfluss nahezu rückwirkungsfrei auf. Gegenüber herkömmlichen Sinusmembranen kann eine LTC-Membran eine um bis zu 70 Prozent höhere Messpräzision liefern.

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Druckmittler mit LTC-Membran-Technologie