HART-Protokoll

HART (Highway Adressable Remote Transducer) ist ein standardisiertes Kommunikationsprotokoll für die digitale Kommunikation mehrerer industrieller Feldgeräte (z.B. digitale Messgeräte) über einen sogenannten Datenbus. HART setzt auf dem gängigen 4…20-mA-Standard für analoge Sensorsignale auf, sodass vorhandene Leitungen für beide Signaltypen genutzt werden können. Das in den 1980er-Jahren entwickelte HART-Protokoll ist seit 2007 in der internationalen Norm IEC 61158 für Feldbusse beschrieben.

Die weltweite Anerkennung macht es möglich, dass das HART-Protokoll an jedem Ort ideal zum Senden und Empfangen von Daten geeignet ist. Digitale Informationen werden über ein Analogkabel übermittelt und zwischen diversen intelligenten Geräten und Überwachungssystemen weitergeleitet. Das sich so entwickelnde Kommunikationsprotokoll lässt sich im Anschluss lückenlos in der Datenbank abrufen. Das Highway Adressable Remote Transducer Protokoll (HART) steht für verschiedenste Geräte zur Verfügung und kann mit individuellen Codes von Benutzern noch zusätzlich ergänzt werden. Ferner steht eine Vielzahl an Software-Tools zur Verfügung, durch die sich der Umgang mit dem HART-Protokoll noch deutlich vereinfachen lässt. Der allgemein anerkannte Standard wird vor allem im Rahmen der instrumentierten Prozessindustrien angewandt.

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