Differenzdruckmanometer

Ein Differenzdruckmanometer oder Differenzdrucksystem erfasst den Unterschied zwischen zwei Drücken. Das Messglied, beispielsweise eine Bourdonfeder, ist in Kontakt mit zwei Kammern, welche je einen der beiden zu messenden Stoffe enthalten. Sind die Drücke in beiden Kammern gleich groß, zeigt das Differenzdruckmanometer keinen Ausschlag. Nur wenn die beiden Drücke voneinander abweichen, bewegt sich das Messglied und damit der Zeiger des Differenzdruckmanometers, um den Betrag des Druckunterschieds anzuzeigen.

 

Zusätzlich kann das Differenzdruckmanometer mit einem Schaltkontakt ausgestattet sein, der eine Aktion ermöglicht, zum Bsp. wenn es sich um Messungen im hohen Überdruckbereich handelt. Ein Schaltkontakt ist ein elektrischer Grenzsignalgeber, der zum Überwachen von vorwählbaren Min- und /oder Max-Druckwerten geeignet ist und bei Erreichen des Wertes eine Aktion auslöst (Ein- /Ausschalten von anderen Komponenten). In der Regel verwendet man Differenzdruckmanometer mit robustem Aufbau, denn der Betrieb erfolgt oft unter erschwerten Umgebungsbedingungen (Staub, Vibrationen, hohe Temperatur o.ä.) Mechanische Differenzdruckmanometer sind durch ihren robusten Aufbau für diese Anwendungen besonders gut geeignet und auch als Sicherheitsgerät nach EN 837-1 S3 erhältlich.

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