Bourdonfeder

Die Bourdonfeder ist der zentrale Bestandteil von Manometern, die zur Messung von Druck dienen. Es handelt sich dabei um eine Rohrfeder, also ein abgeplattetes und in Kreis-, Schrauben- oder Schneckenform aufgewickeltes Metallrohr. Steigt der Druck, biegt sich die Feder auf. Die daraus resultierende Bewegung des Federendes wird auf mechanischem Weg auf ein Messwerk und somit den Zeiger des Manometers übertragen. Benannt ist diese Art der Rohrfeder nach Eugène Bourdon (1808–1884), der das Messprinzip 1848 zum Patent anmeldete.

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