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29.04.2016
Füllstandmesstechnik

Erstes speziell für hydrostatische Füllstandmessung konzipiertes Gerät PASCAL Ci4 misst Füllhöhe, -volumen und -gewicht

LABOM stellt sein neues Füllstandmessgerät PASCAL Ci4 vor. Erstmals wurde die Bediensoftware eines Druckmessgerätes konsequent für hydrostatische Füllstandsmessungen optimiert. Mit dem PASCAL Ci4 kann an offenen als auch drucküberlagerten Tanks gemessen werden. Der Messwert kann als Füllhöhe, -volumen oder -gewicht angezeigt werden. Zudem unterstützt PASCAL Ci4 das Auslitern eines Tanks mit einem geführten Menü. Mit wenigen Schritten lässt sich dabei die Tankform abbilden, sodass aufwendiges Berechnen von Höhe und Literzahl in komplizierten Tabellen entfällt. Auf Wunsch errechnet das Gerät aus einer ermittelten Füllhöhe die Dichte des Tankinhalts.

Der PASCAL Ci4 für Füllstand verfügt wie die anderen Geräte der Ci4-Familie über eine zertifizierte SIL2-gerechte Geräte- und Softwarearchitektur sowie ATEX- und IECEX-Zulassungen. Er liefert ein Ausgangssignal von 4…20 mA mit einer Genauigkeit von 0,1 Prozent. Sein robustes Edelstahlgehäuse erreicht je nach Ausführung eine Schutzart von IP65/IP67 oder IP69K.

Ziel der Neuentwicklung war es, den gleichen Bedienkomfort und intuitiven Zugang zu erreichen wie für die Druckmessung mit den anderen Messumformern der Reihe PASCAL Ci4. Durch das LABOM-Baukastensystem kann auch der neue PASCAL Ci4 in Druckausführung mit allen Druckmittlern des Herstellers kombiniert werden. So stehen für messstoffberührte Flächen alle Sondermaterialien wie Hastelloy oder Tantal sowie eine vakuumfeste PTFE-Beschichtung zur Verfügung. Die Differenzdruckausführungen für drucküberlagerte Tanks können mit Kapillaranschluss oder plusseitig angebautem Druckmittler geliefert werden.

Ein hochauflösendes Grafikdisplay mit Hintergrundbeleuchtung und eine intuitive Vier-Tasten-Bedienerführung erlauben eine schnelle und bequeme Parametrierung. Bei der Inbetriebnahme werden alle wichtigen Größen nacheinander abgefragt. Auch beim Einlernen der Tankform muss nur schrittweise das momentan eingefüllte Volumen bzw. Gewicht eingegeben werden. Alle anderen Messgeräteparameter werden nach dem Füllen automatisch berechnet. Über die Simulationsfunktion können die Messgrößen Höhe, Volumen, Gewicht und Strom manuell simuliert und damit der nachfolgende Zweig der Messkette überprüft werden. Der Abgleich von Nullpunkt und Spanne ist aber – z.B. bei der regelmäßigen Überprüfung in der Werkstatt – in Druckeinheiten möglich.

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